Verbraucherinsolvenz in BRD oder GB

BRD Insolvenz

Die tatsächlichen Kosten der Verbraucherinsolvenz in Deutschland.

Ein eindeutiger Nachteil ist ohne Zweifel, dass auch hierfür Kosten entstehen. Das ist den wenigsten Schuldnern bekannt. Und die Kosten haben es in sich. Einmal die Anwaltskosten, obwohl Sie diese durch den Beratungsschein minimieren können. Dann kommen noch die Kosten für das Gericht und die Bezahlung für den Treuhänder dazu. So entsteht letztlich für Sie ein neuer Schuldenberg. Pauschal kann gesagt werden, rechnen Sie mit circa 10 Prozent Ihrer Verbindlichkeiten zusätzlich. Bis vor einigen Jahren war es noch so, dass Sie die Kosten von durchschnittlich 2.500 EUR im Voraus bezahlen mussten. Inzwischen wurde das Gesetz geändert und Sie können eine Stundung bei Gericht beantragen. Diese Stundung endet erst dann, wenn Sie Ihre Restschuldbefreiung erhalten.
Unser 1. Tipp: Vereinbaren Sie mit dem Gericht eine Ratenzahlung für die aufgelaufenen Kosten, damit Sie nicht gleich wieder verschuldet sind.
Unser 2. Tipp: Wenn Sie die ganzen entstehenden Kosten zusammen rechnen, werden Sie feststellen, dass sich eine Restschuldbefreiung im Ausland eher lohnt.

Die Wohlverhaltensphase ist 72 anstelle 12 Monate.

Das Geldpolster entspricht ungefähr dem Kostenvolumen, das Sie in Deutschland für alle Kosten bezahlen dürfen. Haben Sie dieses Geld im Vorfeld noch, dann erwägen Sie doch eine Insolvenz in England. Fazit: Eine im Ausland durchgeführte Privatinsolvenz ist möglich, dazu kommt die geringere Dauer des Verfahrens, ein schnellerer Neuanfang wird ermöglicht.

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von der Insolvenz befreitNotwendige Kosten des Verbraucherinsolvenzverfahrens:
Wer meint, mit den Gerichtskosten seien alle Kosten abgedeckt, der irrt gewaltig. Sie müssen auch die Gebühren für den Treuhänder während der Wohlverhaltensphase von 6 Jahren einberechnen. Das heißt konkret, auf Sie kommen zusätzlich pro Jahr und je nach pfändbaren Einkommen mindestens 100 EUR plus Auslagen als Vergütung für den Treuhänder zu. Damit sind Sie mit den Gebühren von dem Gerichtsverfahren und den Kosten während der Wohlverhaltensphase locker bei etwa 2.500 EURO.

Die Gerichtsgebühren für den gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan betragen 12,50 EUR. Dazu kommen aber noch die Zustellungsgebühren, die sich je Gläubiger auf 6 EUR belaufen. Rechnen Sie zudem mit folgenden Grundgebühren von mindestens 250 EUR pro Insolvenzmasse. Haben Sie also ein Haus und zwei Grundstücke, dann kommen mindestens 3 x 250 EUR auf Sie zu. Die Höhe der Grundgebühren richtet sich nach dem erzielten Wert bei der Verwertung.
Mögliche Auslagen müssen Sie mit 100 EUR vergüten und veranschlagen Sie für die Veröffentlichungen cirka 500 EUR.
Die Gerichtsgebühren für das Verfahren selbst betragen 62,50 EUR sowie bei mindestens 10 Gläubigern 885 EUR plus den notwendigen Auslagen. Das bedeutet für Sie: bei den Mindestgebühren für das Gericht müssen Sie mit etwa 1.870 EUR Gesamtsumme rechnen.

Vergleich

Kosten einer Verbraucher Insolvenz in Deutschland: ca 50.000,-
Beispiel: Netto Einkommen 2.000,- €
keine Kinder, Pfändungsbetrag 72 Monate x 703,40 € = ca. 50.644,80 €
Anwalt ect. ca. 2.500,00,- €
Gerichtskosten ca. 1.800,00 €
Wohlverhaltensphase / Schuldenfrei nach ca. 72 Monaten / Startkapital Null.

Kosten einer Insolvenz in England ca 13.000,-
Gericht ca. 600 engl. Pfund
Miete p. Monat ca. 250-300 engl. Pfund x ca. 18 Mo = ca. 4.500 – 5.400 engl. Pfund
1x Gebühr ca. 7.900,- bis max. 12.900,- €

100 % Schuldenfrei nach 18 Monaten